Integrationsunternehmen

Arbeiten im OSTEL - mehr als ein Job
Am 1.3.07 haben 4 ehemalige Mitarbeiter aus dem VÖRDEWERK ihre Arbeit im Ostel aufgenommen.
Arnold Voss serviert unter kritischen Blicken
Sabine Sarnowski als Servicekraft im Einsatz

Durch die Schaffung von Integrations- unternehmen wird die Beschäftigung von behinderten Menschen außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen gefördert. In diesen Unternehmen soll den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geebnet werden.

 

Außerdem dienen sie als Modell um deutlich zu machen, dass behinderte Menschen in einer unterstützenden Umgebung genau so arbeiten können, wie andere auch. In den Bereichen Küche, Service und Verwaltung gibt es im OSTEL vielfältige Möglichkeiten die Mitarbeiter je nach ihren Fähigkeiten und Neigungen einzusetzen.

 

Die im OSTEL beschäftigten Mitarbeiter mit einer Behinderung haben vor Aufnahme ihrer Arbeit im OSTEL in unterschiedlichen Praktika erste Erfahrungen im Arbeitsleben außerhalb der Werkstatt gesammelt. Im Rahmen eines regulären Bewerbungsverfahrens haben Sie sich dafür entschieden, den Schritt auf den Arbeitsmarkt zu wagen.

 

Das Integrationsamt unterstützt die Eingliederung behinderter Menschen ins Arbeitsleben durch Lohnzuschüsse an das Integrationsunternehmen. Dafür erwartet es die Sicherstellung eines Mindestpersonalschlüssels sowie eine Betreuung und Unterstützung der Mitarbeiter durch geeignetes Fachpersonal. Außerdem hilft das Integrationsamt durch betriebswirtschaftliche Beratung des Intergrationsunternehmens mit, dessen wirtschaftliche Stabilität sicher zu stellen.

 

Da sich die Betreiber des OSTEL dafür entschieden haben, die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu einem ihrer wichtigsten Ziele zu erklären, ist das Unternehmen vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

 

Seit dem 1.03.2008 ist, neben den schon vorhandenen 4 Arbeitplätzen in den Bereichen Verwaltung, Küche und Hausservice, eine weitere Stelle im Hausservice mit einer neuen Mitarbeiterin  besetzt worden.